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IBC 2014 – der Film zum Test

Der große Vergleichstest für Stadtbusse (siehe BusFahrt Ausgabe 5/2014) hat in der Branche für hohe Aufmerksamkeit und Diskussionen gesorgt. Jetzt wollen wir unseren Lesern auch die bewegten Bilder nicht vorenthalten, die während des Tests entstanden. Die liefern weitere Impressionen zum Ablauf des Tests und bieten einen tieferen Einblick. Mit einem Klick auf den Link sind Sie dabei, die wesentlichen Momente des härtesten Omnibus-Tests in Europa noch einmal Revue passieren zu lassen. 

Viel Spaß wünscht das NTT-Testteam

 

IBC 2014 traktuell - Artikel: Download

IBC 2014 - Film: Download

 

IBC 2014: Zehnkampf der Euro 6-Stadtbusse

 

Wer ist der Beste?

Alles neu mit Euro 6, im Heck tragen europäische Stadtbusse jetzt neue Antriebseinheiten. Und bei einigen Modellen kann man weit mehr Neuheiten entdecken, wie unser großer Vergleichstest für Niederflurbusse beweist.

 

Großes Kino am Betriebshof West der Münchner Verkehrsbetriebe (MVG), die großen Marken geben sich Ende März sich ein Stelldichein: MAN, Mercedes-Benz, Scania, Solaris und VDL Bus & Coach. Nur wenige fehlen, zuletzt hatten nur Iveco und Volvo auf eine Teilnahme verzichtet. Aus Gründen der Vergleichbarkeit hatten sich die IBC-Organisatoren auf Niederflurbusse im gängigen 12-Meter-Format mit plus/minus 300 PS festgelegt. Einheitlich 4.500 Kilogramm Ballast galten als Pflicht – schließlich sollten Leichtbaukonzepte ihren Gewichtsvorteil behalten.

Was macht ein Omnibus mit polnischen Kennzeichen an der Haltestelle einer oberbayerischen Stadt? So mancher Passant hat interessiert hinterher geblickt, das große Logo an der Front - „IBC International Bus and Coach Competition“ – gab Aufschluss darüber, dass hier Omnibusse getestet wurden.

Der Testalltag machte auch vor schlechtem Wetter nicht Halt. Der Tag ging schon fast zur Neige, ein heftiger Schneeschauer fegte über den Betriebshof West der Münchner Verkehrsbetriebe (MVG). Was aber die rege Betriebsamkeit der Tester nicht störte: Vor Ort liefen die Motoren von fünf Omnibussen im Leerlauf, aber nicht ohne Grund. Der Kraftstoffverbrauch der Busse sollte ermittelt werden – schließlich weiß man aus der Praxis, dass Omnibusmotoren im Linieneinsatz etwa zu 40 Prozent im Leerlauf arbeiten. Und Motor ist nicht gleich Motor, die MVG und wir wollten es wissen. Ein normiertes Verfahren, wie man es auch in der Fahrzeugindustrie kennt, sollte valide Ergebnisse bringen - für alle Teilnehmer streng identisch, um die Ergebnisse vergleichbar zu machen. Nach gut einer halben Stunde war es soweit, die Ergebnisse flossen in die Bewertung mit ein.

Ein kleiner Ausschnitt des Tests nur, der aber zeigt, wie sorgfältig und berechenbar ein Ablauf sein muss. Ein Schwerpunkt unseres Tests prüft die Effizienz der Fahrzeuge. Eine Vielzahl an Fahrten auf der Praxis nachempfundenen Strecken soll verwertbare Ergebnisse bringen. Jeder Fahrer fährt jedes Fahrzeug, immer werden der Kraftstoffverbrauch und die Fahrzeit mit genauen Messgeräten akribisch festgehalten. Erst am Ende mit der Kontrolltankung, die das Ergebnis verifiziert, steht das Ergebnis fest

 

Wir wissen jetzt mehr über die Fahreigenschaften, das Bremsverhalten oder die Geräusche der Omnibusse. Jetzt gilt es, alle Fakten zu bewerten. Wer ist der Stärkste, der Sparsamste, der Sicherste, wer ist einfach der Beste? Jetzt steht das Gesamtergebnis fest. Der Test, spannende Hintergründe und viele Details sind in den Mai-Ausgaben der Fachzeitschriften BusFahrt, Nahverkehrspraxis (D) und traktuell (A) zu lesen.

NTT Redaktionsbüro | info@ntt-redaktionsbuero.de